El Río Pastaza

El Río Pastaza
Become friends with people who aren't your age. Hangout with people whose first language isn't the same as yours. Get to know someone who doesn't come from your social class. This is how you can see the world. This is how you grow. - Unknown

Sonntag, 8. Mai 2016

Tag 251

Geburtstag  3.
Im Instituto bin ich heute damit beschäftigt, Muttertagsgeschenke zu basteln. Zumindest so lange bis ein Lehrer mich bittet mit zu kommen und ich mich auf der Feier des dritten Geburtstagskindes dieser Woche befinde.
In Lineas aula wurde eine Torte bereit gestellt, die unter ein paar Lehrern und uns Freiwilligen geteilt wird.
Am Nachmittag planen wir 8 Puyo - Freiwillige eine Überraschungsparty für Linea. Wir haben den Schlüssel für das Haus von Lineas Gastfamilie bekommen und dekorieren dieses mit Luftschlangen und Luftballons.
Als ich Miriam, die Linea abgelenkt hat, Bescheid gebe, dass wir bereit sind und Linea daraufhin kurze Zeit später die Haustür öffnet, erschrecke ich mich fast mehr als sie selbst :D.
Wir essen Salat und Kuchen und spielen "Schokolade auspacken" wie bei einem Kindergeburtstag ;).


Anschließend machen wir uns fertig und suchen den "Obrero" - das Ausgehviertel Puyos -auf. Es regnet in Strömen weshalb wir uns alle in ein Taxi quetschen. Es wird ganz schön komisch geschaut, als Eine nach der Anderen aus dem Taxi klettert.
So endet die Woche der 3 Geburtstage. Eins ist sicher: Kuchen habe ich jetzt erst einmal genug gegessen :D.
Bis dann, eure
Clara

Freitag, 6. Mai 2016

Tag 250

Arztmobil & "Familienfeier".
Im Instituto haben wir heute das erste Treffen mit unseren Hauptrollen für die "Aladdin" - Aufführung. Wir besprechen die Handlung und stellen den Protagonisten ihre Rollen vor. Mit der Auswahl unserer Hauptrollenbesetzung sind wir sehr zufrieden und wie schon heute zu erkennen ist, haben wir keine schlechte Wahl getroffen! :)
Kurz vor der Pause passiert ein riesiges Auto nur ganz knapp das Tor des Institutos. Es handelt sich bei dem monströsen Gefährt um eine mobile Arztpraxis. Zuerst erklärt eine Zahnarzthelferin, wie man sich richtig die Zähne putzt und was passiert, wenn man das nicht macht. Dann werden (nach Gruppen geordnet) die Kinder untersucht. Was genau gemacht wird, kann ich nicht sagen denn während Luis ein Kind nach dem Anderen zum Arzt begleitet, kümmere ich mich um den Rest der Kinder.
Bevor ich am Mittag das Instituto verlasse, treffe ich zufällig noch auf Tito, ein Schüler der ebenfalls gestern Geburtstag hatte. Ich gratuliere ihm (er wurde 18) und er freut sich riesig. Er umarmt mich sehr lange und meint, ich wäre seine "mejor amiga alemana" (= beste Freundin aus Deutschland). Mit diesen schönen Worten im Ohr gehen wir dann Mittag essen.
Für heute Abend haben wir ein paar Leute eingeladen um mit ihnen zusammen noch ein bisschen Rahels und meinen Geburtstag zu feiern. Die Feier ist ungefähr das, was bei mir zuhause in Deutschland die Geburtstagsfeier mit der Familie gewesen wäre. Während Ruth logischerweise die Muterrolle einnimmt, übernimmt Samuel die Rolle des Vaters. Eine befreundete junge Lehrerin des Institutos könnte eine große Schwester sein und die anderen Freiwilligen, die zusammen mit mir im Instituto arbeiten gehen als Zwillingsschwestern durch :D.



Ab 15 Uhr stehe ich in der Küche. Obwohl ich 3 Stunden Zeit habe, bis die Gäste kommen, gerate ich am Ende in Hektik. Ich versuche mich an Maultaschen mit Kartoffelsalat - typisch schwäbisch - und bin von dem Ergebnis am Schluss mehr als positiv überrascht. Auch bei den Anderen kommt es gut an, was mich sehr freut :).



Samuel steuert eine Flasche Sekt bei und bevor wir die ersten Bissen nehmen, sprechen Ruth, Samuel und Johana ein paar Worte und wir stoßen an. Besonders Ruths Worte rühren mich sehr und es fließen schon wieder Tränen. Ruth meint, dass sie sehr froh über unsere "familie chiquita" (= kleine Familie) ist. Obwohl jeder Freiwillige, der kommt und wieder geht ein Stückchen ihres Herzens mitnimmt, sei sie überglücklich, dass wir bei ihr wohnen. Sie erwähnt, dass sie die letzten Tage immer aufwändig gekocht habe, da wir uns fühlen sollten wie zuhause. Sie weiß nicht, dass ich mich hier inzwischen fast genau so zuhause fühle wie in Deutschland.
Auch Samuels und Johanas Worte rühren mich zu Tränen.
Somit war es ein sehr emotionaler Abend der mir einmal mehr gezeigt hat, was beziehungsweise eher wen ich hier alles vermissen werde.
Sehr gerührt aber mal wieder überglücklich sende ich euch liebste Grüße nach Deutschland.
Amo mi vida.
Eure
Clara

Donnerstag, 5. Mai 2016

Tag 249

Geburtstag  2.
Schon gestern habe ich nicht nur Rahels Torte gebacken sondern auch ein paar Apfelmuffins, die ich heute mit in die Schule nehmen will. Heute feiere ich nämlich Geburtstag :).
Die ersten Glückwünsche bekomme ich am 3.5. Punkt 17 Uhr (Punkt 00.00 Uhr am 4.5. deutscher Zeit) per Skype :D. Da kann ich alles aber noch nicht ernst nehmen. Weitere Glückwünsche folgen aber solange ich hier in Ecuador noch nicht das Datum 4.5. schreibe, kommt mir alles noch sehr unwirklich vor.
Geweckt werde ich heute Morgen von Rahel, die singend in mein Zimmer kommt.
Wenige Minuten später bekomme ich auch schon das zweite Ständchen zu hören. Vor dem hübsch gedeckten Frühstückstisch stehen Miriam und Rahel und geben "Happy Birthday" auf spanisch zum Besten.


Wir frühstücken, ich öffne mein erstes Geschenk und eine Karte, dann verlassen wir das Haus.
Im Instituto bleibt mein Geburtstag zunächst ein Geheimnis und außer Ruth und Samuel gratuliert mir niemand.
Als ich kurz vor der Pause beschließe, die Muffins zu verteilen, holt Luis auf einmal eine große Einkaufstüte heraus und verteilt Chips und Süßigkeiten auf großen Plastiktellern. Er erklärt mir, Eduardas Mutter habe dies für meinen Geburtstag besorgt. Von Eduarda bekomme ich außerdem ein kleines Geschenk mit einer süßen Karte in die Hand gedrückt.
Luis steuert gelatina (in etwa: Wackelpudding - wird hier sehr oft gegessen) bei.
Ich bin etwas überfordert aber sehr gerührt. Als Luis dann meint, er hoffe, dass ich hier in Ecuador auch ohne meine deutsche Familie und meine deutschen Freunde ein Stückchen Heimat und Familie gefunden habe, kann ich meine Tränen nur schwer zurück halten.
Verschiedene Lehrer und Schüler werden in die aula eingeladen und so leeren sich allmählich die Teller und die Liste meiner Gratulanten füllt sich. Besonders süß sind die Glückwünsche der Kinder, die ihre Ärmchen um meinen Hals schlingen.


Irgendwann kommt Rafael vorbei und stellt eine Kuchenschachtel auf den Tisch. Zwei andere Mütter aus meiner Gruppe haben eine Torte in Herzform für mich verzieren lassen. Allerdings trägt das nicht unbedingt dazu bei meine Freudentränen versiegen zu lassen :D.



Um 10 Uhr holt mich Ruth aus der aula und zusammen mit den anderen Freiwilligen, Ruth und Samuel verlassen wir das Instituto. Zu fünft quetschen wir uns auf die Rückbank von Samuels Auto und fahren zu einem Café, das zumindest Rahel und ich schon länger anschmachten :D.


Samuel und Ruth laden uns auf einen Kaffee und ein Stück Kuchen ein. Samuel sagt ein paar schöne Worte und übergibt mir dann ein kleines, handgeschriebenes Büchlein, in dem er nochmal seine Geburtstagswünsche für mich aufgeschrieben hat. Schon wieder schießen mir Tränen in die Augen.


Nach der Schulzeit gehen wir Mittag essen, wo wir uns allerdings jeweils zu zweit ein Mittagessen teilen - der Kuchen hat unsere Mägen schon ganz schön gefüllt.
Wie jeden Mittwoch geben Rahel und ich danach Englischunterricht.
Zur Feier des Tages beschließen wir, uns danach eine Massage (die hier echt ein sehr gutes Preis - Leistungs - Verhältnis haben) zu gönnen.
Entspannt fahren wir zurück nach Hause, wo Ruth schon am Kochen ist.
Während sie noch in der Küche beschäftigt ist, beantworte ich die Geburtstags - Nachrichten aus Deutschland.
Dabei werde ich auf einmal so emotional, dass ich ein drittes Mal an diesem Tage die Tränen nicht länger zurück halten kann.
Zum Abendessen gibt es yucca frita (eins meiner absoluten Lieblingsgerichte), Salat und Garnelen - sehr lecker! Außer dem Abendessen und der Einladung zu Kaffee und Kuchen am Vormittag bekomme ich von Ruth ein Armband geschenkt.
Obwohl mein Magen schon aus allen Nähten platzt, werde ich dazu "gezwungen" die vierte Sorte Kuchen für heute zu probieren :D.

Pappsatt aber überglücklich gehe ich jetzt schlafen.
Vielen lieben Dank an alle, die an mich gedacht und mir mit ihren Glückwünschen den Tag versüßt haben!
Ich hatte wohl einen der bisher schönsten und rührendsten Geburtstage.

Bis morgen, eure
Clara

Mittwoch, 4. Mai 2016

Tag 248

Geburtstag  1.
Da Rahel heute Geburtstag hat, habe ich schon gestern Abend einen Geburtstagsfrühstückstisch für sie gerichtet und wecke sie heute Morgen mit einem (etwas schiefen) Ständchen.
Nachdem sie die ersten Geschenke ausgepackt hat, geht es auch schon zum Schulbus.
Im Instituto steht heute das zweite Theater- und Musical - Projekt im Mittelpunkt. Den ganzen Vormittag lang besuchen wir verschiedene Gruppen, machen mit ihnen Probenzeiten aus, informieren uns über die Kinder und stellen ihnen die Geschichte vor.
Am Nachmittag bin ich damit beschäftigt, Rahels Kuchen zu backen und wenige Minuten bevor sie nach Hause kommt (sie war zwischendurch als Ersatzlehrerin in einer Musikschule tätig) ist das Werk vollbracht.


Auch Ruth ist schon in der Küche zugange und so zaubert sie ein tolles Geburtstagsessen! :)
Ich wünsche euch einen tollen Tag und verabschiede mich bis morgen, eure
Clara

Tag 247

"No hemos trabajado nada".
Im Bus kommt heute Morgen Gloria auf mich zu. In der Hand hat sie ihr Handy und zeigt mir stolz ihr neues Hintergrundbild: darauf grinse ich mir selbst entgegen. Ich bin etwas peinlich berührt aber gleichzeitig auch sehr gerührt :D.
Auch der erste "Mai-Montag" startet wie gewohnt mit der morgendlichen Versammlung. Der "Tag der Arbeit" wird aufgegriffen und es wird für alle Arbeiter Puyos applaudiert. Dann starten wir in den Schultag.
Zusammen mit der Psychologin des Institutos besucht Luis regelmäßig das Zuhause der Kinder um sie in ihrer Art besser verstehen zu lernen.
Heute ist Britanys Zuhause an der Reihe und da die Gruppe eh nur aus 4 Kindern besteht, werden kurzer Hand alle in den kleinen Bus gepackt und es geht los.
Wir halten zwei mal bei einer Schule weil die Psychologin ein paar Dinge klären muss und besuchen Britanys Tante an ihrer Arbeitsstelle um die genaue Lage von Britanys Zuhause zu orten. Während den Wartezeiten auf María-Elena (die Psychologin) legt Rafael, der Busfahrer, ein Schläfchen ein und die Kinder machen sich über dessen Schnarchen lustig.
Wir fahren so ziemlich jede Straße in Puyo ab. Bei Britany kommen wir aber nie an :D. Immer kommt etwas dazwischen.
Da die Zeit knapp wird, kehren wir in die Schule zurück.
Am Abend fällt Ruth auf, dass bald wieder ein "parcial" (ungefähr: eine Schulperiode) rum ist an dessen Ende die Lehrer immer Berichte über die Arbeit mit den Kindern schreiben müssen. Erschreckt stellt sie fest: "Dios mío no hemos trabajado nada" (= Ach du meine Güte, wir haben ja gar nichts gearbeitet). Das wundert mich wenig. Schließlich sind die ständig irgendwelche Feste oder man verbringt den ganzen Schultag einfach im Schulbus :D.
Bis dann, eure
Clara

Montag, 2. Mai 2016

Tag 246

Quilotoa - Lagune.
Der eigentliche Grund warum Rahel und ich nach Latacunga gefahren sind ist die Quilotoa - Lagune, die 2 Busstunden außerhalb von Latacunga liegt.
Wir frühstücken im Hostal, bekommen von der Hostal - Mama ein Armband geschenkt, müssen versprechen, dass wir wiederkommen und gehen dann los.

Auf dem Weg überqueren wir die gleiche Brücke wie gestern. Die Straßenverkäufer haben heute einer Demonstration einer Arbeitergewerkschaft Platz gemacht.
Im Bus nach Quilotoa sitzen nur wenige Touristen. Die restlichen Plätze füllen die indígenas der sierra, die mit ihren bunten Trachten und süßen Kindern mit den knallroten Backen ein bisschen Farbe in den Bus bringen.
Wir fahren durch mehrere kleinere Dörfer und comunidades und so langsam leert sich der Bus. Am Schluss bleiben nur noch die Touristen sitzen.
Nach guten 2 Stunden kommen wir an. Die Lagune, die von großen Bergen umgeben ist, gefällt mir mit ihrem türkis-grünen Wasser sehr gut.




Rahel und ich gehen einen steilen Weg nach unten und obwohl wir "nur" nach unten laufen, ist es sehr anstrengend. Jeder Schritt muss gut geplant sein damit man nicht abrutscht.
Unten angekommen können wir nur kurz den Anblick genießen, denn es fängt an zu regnen und alles wird in grauen Nebel gehüllt.
Wir setzen uns unter einen Holzpavillon unter dem sich auch schon andere Leute versammelt haben und essen unsere mitgebrachten Brote. Ein Mann spielt  Gitarre und vertreibt somit ein bisschen die Regenwetter - Stimmung.
Schon zu Beginn haben wir beschlossen, den Rückweg per Pferd zurück zu legen. Auf 3900 m ist das Wandern mit einem Reiserucksack auf dem Rücken einfach kein Spaziergang.
Kaum kommen wir bei den Pferden an, schüttet es wieder wie aus Strömen. Zudem wird es so kalt, dass wir uns zwischen die Pferde (und Maultiere) unter ein Dach stellen um von deren Körperwärme zu profitieren.



Sobald der Regen ein bisschen nachgelassen hat, machen wir uns auf den Weg. Das Pferd unter mir tut mir fast ein bisschen leid, denn es bleibt oft stehen. Ich kann es verstehen, der Weg ist nicht sehr angenehm, weshalb ich auch keine Lust zum Laufen hätte.
Nach 40 Minuten kommen wir pitschnass wieder oben an (es hat in der Zwischenzeit wieder angefangen zu regnen).
Auf der Besuchertoilette tauschen wir die nasse Jeans gegen die Schlafanzughose :D.
Zurück geht es mit dem Bus, den wir aber öfters wechseln müssen.
Knappe 5 Stunden später sind wir dann aber wieder in Puyo, wo es angenehm warm ist.
Die nassen Sachen hängen wir zum Trocknen auf und die eingefrorenen Knochen tauen wir mit einer heißen Dusche wieder auf.
Morgen starten wir in die erste Mai - Woche. Das heißt also, 2/3 meiner Zeit hier in Ecuador ist offiziell rum! :O
Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche, eure
Clara

Tag 245

Latacunga - die Cuy-Probe in einer unspektakulären Stadt.
Am Samstagmorgen fahren wir los nach Latacunga. Der Bus wirft uns mitten auf der Panamericana raus und wir müssen ein Taxi ins Zentrum nehmen.
Wir finden ein Hostal, das von außen sehr schäbig aussieht, uns von innen aber sehr positiv überrascht.
Die Frau an der Rezeption fragen wir, was wir hier unternehmen können. Sie zählt zwei Dinge auf und sagt dann "ansonsten nichts" :D.
Mein Reiseführer empfiehlt wenige Dinge mehr wie die Rezeptionistin und so machen wir einen kleinen Stadtrundgang. Ein paar hübsche, mit Palmen bepflanzte Plätze gibt es. Ein paar Kirchen und eine geschäftige Einkaufsstraße auf der auch ein Frisör das Geschäft des Tages zu machen scheint.


Das Stadtbild von Latacunga wurde drei mal durch fatale Ausbrüche des Cotopaxis zerstört. Deshalb stehen nur noch wenige schöne koloniale Gebäude.



Da wir den Stadtrundgang schon nach einer knappen Stunde beendet haben, beschließen Rahel und ich, endlich ein Gericht zu probieren, dessen Verkostung wir schon etwas länger vor uns her schieben: cuy - Meerschweinchen.
Wie alle anderen Fleischarten gibt es dieses verschieden zubereitet. Meistens ist es jedoch sehr teuer und ein ganzes Cuy wollen wir uns auch nicht zumuten. Wir entscheiden uns deshalb für eine Suppe, für die gerade mal 3$ verlangt wird, in der ein Meerschweinchen - Beinchen schwimmt. 
Ein bisschen abstoßend sieht das Beinchen mit den Krallen schon aus.


Ich überwinde mich aber und probiere ein Stück. Besonders lecker finde ich es nicht aber ich habe definitiv schon Schlimmeres gegessen ;). Die Konsistenz gleicht der eines Hühnchens und ich finde den Geschmack etwas fischig.

Wir beschließen noch in das große Einkaufszentrum zu gehen. Auf dem Weg überqueren wir eine Brücke auf der es von Straßenverkäufern nur so wimmelt. Ein bisschen weiter sitzen Frauen strickend am Straßenrand. Gegen den kalten Wind schützen sie sich mit einer Plastikplane.
Keine halbe Stunde später stehen wir vor dem Einkaufszentrum. Leute mit KFC - Trinkbechern und Adidas - Einkaufstüten kommen uns entgegen.


Irgendwie finde ich es interessant und auch ein bisschen unwirklich, zwei so gegensätzliche Welten - Tradition und Moderne - direkt nebeneinander zu haben.

Da Rahel und ich beide sehr müde sind, kehren wir schon früh in das gemütliche Hostal - Zimmer zurück und gehen bald schlafen.
Bis dann, eure
Clara